Kiel: OB Albig: Neue Lösung für Energieversorgung
"Ebenso bedauerlich wie unvermeidlich" nennt Kiels Oberbürgermeister Torsten Albig das Ende der Kooperationspläne der Stadtwerke Kiel und Neumünster in Sachen Fernwärme: "Ich danke beiden Unternehmen für die schnelle und gründliche Prüfung. Das Ergebnis ist natürlich betrüblich. Aber jetzt werden unsere Stadtwerke gemeinsam mit der Stadt Kiel eine Alternative entwickeln, die eine sichere und bezahlbare Versorgung mit Strom und Fernwärme gewährleistet."
Wie die Stadtwerke Kiel am Donnerstag, 17. November 2011, mitteilten, wurden die Planungen an einer gemeinsamen Fernwärmetransportleitung von Neumünster nach Kiel beendet, weil das Projekt wirtschaftlich nicht tragfähig sei. "Die ganz praktische Zusammenarbeit zwischen zwei kreisfreien Städten in Sachen Energieversorgung war ein außerordentlich spannender Gedanke. Aber Kooperation macht man nicht um ihrer selbst willen. Kooperation muss der Daseinsvorsorge der Menschen in diesem Land dienen. Und das war bei diesem Projekt nicht mehr erkennbar", stellt Oberbürgermeister Albig klar.
Wie die Stadtwerke Kiel setzt auch Torsten Albig auf eine neue Lösung, die ohne Laufzeitverlängerung des bestehenden Gemeinschaftskraftwerks auskommt. "Unsere Stadtwerke werden gemeinsam mit uns an einer Lösung arbeiten, die Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit vereint. Die Energieversorgung Kiels soll, wenn irgendwie möglich, dezentral organisiert werden."
19:22:00 - 17.11.2011