Fürsthof Neumünster
Fürstlicher Hof, Fürsten Hof und Försten Hof. Sie bezeichnen alle ein und denselben Ort. Gemeint ist stets die Wohnstatt des Grobschmieds Joachim Först, der Ecke Großflecken und Fürsthof in Neumünster wohnte. Seit 1709 ist der Straßenname Fürsthof in den Amtsakten verzeichnet.
Beinahe ebenso alt ist das Haus Fürsthof Nr. 9, eines der ältesten Neumünsterer Häuser, das im Jahre 1983 restauriert wurde. Auch andere Gebäude wurden von der Stadt wieder instandgesetzt, so etwa das 1883 erbaute Gebäude Fürsthof 23 und das bereits vor 1880 erbaute und mit einem für Neumünster typischen Krüppelwalmdach gedeckte Haus Fürtshof 29. Letzteres war im Zweiten Weltkrieg erheblich beschädigt worden, diente aber in den 60er Jahrten des vorigen Jahrhunderts als Theater. Für kurze Zeit war es die Wirkungsstätte von Claus Peymann, dem Regisseur, Helmut Lohner, dem Schauspieler und der Sängerin Alexandra. Dann wurde es geschlossen. Heute befindet sich an dieser Stelle das Café Olé, wo ebenfalls Kulturveranstaltungen stattfinden.

Stadttöpferei - Fürsthof Nr. 8

Fürsthaus bzw. Fürsthof Nr. 9